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Case-Management-Programme verbreiten sich zunehmend in unterschiedlichen Arbeitsfeldern im deutschen Sozial- und Gesundheitswesen sowie in der Arbeitsmarktintegration. Sie verfolgen vor allem das Ziel, eine möglichst integrierte Versorgungsgestaltung zu schaffen. Dabei schlägt das Case Management drei Brücken: Case Management ist erstens ein verbindendes professionelles Instrument zwischen heterogenen Arbeitsfeldern; es ist zweitens ein Verfahren, das verschiedene Organisationen und Organisationsebenen fallbezogen verknüpft sowie koordiniert; und es bildet drittens eine Brücke zwischen Theorie und Praxis. Über die Autoren Matthias Müller ist Professor für Pädagogik, Solzialpädagogik und Hilfen zur Erziehung an der Hochschule Neubrandenburg, Case Manager/Case-Management-Ausbilder (DGCC). Corinna Ehlers, Diplomsozialarbeiterin, Diplomsozialpädagogin (FH), Gesundheitswissenschaftlerin (MPH) und zertifizierte Case-Management-Ausbilderin (DGCC) unterrichtet an der Alice-Salomon-Fachhochschule Berlin im Studiengang Gesundheits- und Pflegemanagement. |
Berliner Beiträge zu Bildung, Gesundheit und Sozialer Arbeit
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