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Performativität erfahren

Marie-Luise Lange (Hg.)

Performativität erfahren

Aktionskunst lehren - Aktionskunst lernen


EUR 20,00
inkl. Mwst

2006
248 Seiten

ISBN 978-3-937895-42-0

Performative Prozesse setzen auf den Fluss des Ereignishaften, Temporären und Intermedialen. Dabei stiften sie enge Korrespondenzen zwischen Kunst und anderen Wissens- und Lebensbereichen.



Aktionskunst und Performance Art, als spezifisch künstlerische Verfahren des Performativen, referieren auf die Bedeutsamkeit von körperlichem Handeln, Materialexperiment und dem Gespür für räumliche Atmosphären und Zeit. Mit Ihren oft rätselhaften, poetisch oder radikal-schmerzhaft erlebbar gemachten Handlungsszenarien bringen sie eingespielte Wahrnehmungsgewohnheiten zum Kippen und eröffnen Akteuren wie Rezipienten neue Möglichkeitsräume des Denkens und Verhaltens.



Als innovative fächerübergreifendeProzesskunstverfahren sind performatives Agieren und Performance Art heute feste Bestandteile ästhetischer Bildungsprozesse an Schulen, Hochschulen und in anderen kulturellen Bereichen.

In diesem Buch geben Künstlerinnen und Kunstvermittlerinnen, die in der künstlerischen Lehre tätig sind, Einblicke in ihre Performancekonzepteund stellen Beispieleaus ihrer Performancelehre mit Jugendlichen und Erwachsenen vor.




Über den Autor

Prof. Dr. päd. habil. Marie-Luise Lange; geb. 1955 in Weimar; zwei Kinder; lebt und arbeitet in Berlin und Dresden; Diplomstudium Kunstpädagogik und Germanistik in Berlin; seit den 80er Jahren künstlerisch, wissenschaftlich und in der künstlerischen Lehre Beschäftigung mit Aktionskunst; Promotion zur Entwicklung der Phantasietätigkeit von Kindern; Habilitation 2000 zum Thema Grenzüberschreitung. Wege zur Performance Körper – Handlung – Intermedialität im Kontext ästhetischer Bildung; 2002 Veröffentlichung als Buch unter gleichem Titel im Ulrike Helmer Verlag Köingstein/Taunus; seit 1990 eigene Performances und Durchführung öffentlicher Performancewerkstätten mit Studierenden; seit 2001 Professorin für Theorie künstlerischer Gestaltung und Kunstpsychologie an der TU Dresden; Schwerpunkte in der Lehre: Praxis und Theorie von Performance Art und Intermedialer Kunst, Kunst als Gedächtnis, Genderproblematik in der Kunst, Klassische Moderne, Identität in der Kunst, Ästhetische Bildung


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