Der Spendensammler

Der Spendensammler
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  • ISBN: 978-3-86863-118-0
  • 172 Seiten
  • 1. Auflage
  • Format: 14,8 x 21 cm
  • 2013
  • Roman
  • Bestellungen sind nur über den Autor möglich. E-Mail: k.rittig@t-online.de
Am Ende, wenn sich alle Fäden miteinander verknüpft haben und wenn - fast – alle Rätsel, die die... mehr

Am Ende, wenn sich alle Fäden miteinander verknüpft haben und wenn - fast – alle Rätsel, die die Geschichte aufgegeben hat, gelöst sind, tritt Ruhe ein. Das Nacheinander des Erzählens löst sich auf in der Gleichzeitigkeit eines Bildes. Es ist das Lebensbild von Philipp Stadthagen. Das Bild eines Mannes, der es geschafft hat, der ein international anerkannter, gesellschaftlich geachteter und inzwischen reich gewordener Architekt ist, der bewundert und beneidet wird und der sich dennoch selbst nie sonderlich sympathisch wurde. Das einzige, was er sich wirklich zugutehält, ist seine Frau Karin. Sie ist seine Freude, sein Stolz und sein Halt. Sie hat er als junger Mann erobert gegen alle Widerstände. Oder war sie es, die ihn durchgesetzt hat gegen den Willen des reichen Vaters mit dem vergifteten Hochmut und der undurchsichtigen Vergangenheit? Sich diese und ähnliche Fragen zu stellen, hat Philipp Stadthagen Anlass. Denn er hat Geburtstag. Den fünfzigsten. Und er ist entschlossen, alles, was auf ihn an Huldigungen zukommt, zu ertragen und sich im Rahmen seiner Möglichkeiten darüber zu freuen. Doch dann zerreißt ein Fanfarenstoß die Vorfreude auf das Fest und nicht nur die. Unter den Glückwünschen, die sich auf seinem Schreibtisch türmen, findet er eine dieser beliebten Musikkarten mit einem Fanfarenstoß als akustischem Gruß und dem auf einer Schreibmaschine geschriebenen anonymen Text: „Der Gerhard Attendorn, die alte Sau, hat es bekanntlich nicht geschafft, Deine Frau totzufahren. Aber wenn er so weitermacht, schafft er es, sie totzuvögeln! Wünsche einen wunderschönen gemeinsamen Abend.“ Von Stund an ist Philipp Stadthagen aus der Bahn geworfen. Gerhard Attendorn, der vor Jahren Karin in einen schweren Unfall verwickelt hatte und über die Jahre zu einem treuen Freund geworden war, als heimlicher Liebhaber dieser Frau? Und seine Frau die heimliche Geliebte dieses Mannes? Ein übler Scherz? Eine bewusste Irreführung? Oder doch die boshafte Übermittlung einer schrecklichen Wahrheit? Auf eine eigenartige, beängstigende Weise meldet sich seine Vergangenheit, rätselhaft und bedrohlich. Es beginnt damit, dass in einer Tageszeitung ein Roman von einem anonymen Autor mit dem seltsamen und Philipp seltsam vertrauten Titel ‚Die Enthauptung des Spendensammlers‘ vorabgedruckt wird, in dem Philipp sich und seine eigene Jugend zu erkennen glaubt. Aber die Recherchen, die er anstellt, die Spuren, die er verfolgt, verknüpfen sich zu einem Gespinst aus Vermutungen und Verwerfungen. Und statt ihn in der Aufklärung der bedrängenden Frage weiterzubringen, führen sie ihn immer weiter weg, Schritt für Schritt in seinem Leben zurück in seine Kindheit und die frühen Jahre. Geliebte und gehasste Menschen tauchen auf. Ernstes löst sich auf in Heiteres, Banales gewinnt Bedeutung, verloren Geglaubtes ist plötzlich wieder da. Und Gewissheit verflüchtigt sich bis zu dem Punkt, an dem die Liebe die Augen öffnet und den Blick frei gibt auf die Lebenslandschaft des Philipp Stadthagen. In ihr sind Vergangenheit und Gegenwart, Glück und Ratlosigkeit, Bestialität und Menschlichkeit aufgeschlagen in einer großen, erzählend gewonnenen Gleichzeitigkeit. Wollte man dem Roman neben dem bestehenden ein zweites Motto hinzufügen, so böte sich der Satz von Walter Benjamin an, den der Text wie nebenbei aufruft: „Die Beziehung des Gewesenen zum Jetzt ist nicht zeitlicher sondern bildlicher Natur.“ Was ist das für ein Roman, der hier erzählt wird? Kein Unterhaltungsroman, obwohl er im besten Sinn unterhält. Kein Kriminalroman, auch wenn er manch ein Verbrechen zutage fördert. Kein Gesellschaftsroman, auch wenn er der Gesellschaft den Spiegel vorhält. Am ehesten ist es ein detektorischer Roman, einer, der Verborgenes sichtbar macht und Verlorenes wiederfindet. Zum Vergnügen des Lesers.

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