Soziale Arbeit und Ökonomisierung

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Soziale Arbeit und Ökonomisierung

Analysen und Handlungsstrategien
Mit Beiträgen von Ruth-Remmel Faßbender, Ulrike Urban-Stahl, Harry Fuchs, Heiko Kleve, Mario Candeias, Michael Opielka, Carola Gold und Bruno Keel sowie einleitend und zusammenfassenden Analysen der Herausgeberinnen und Herausgeber.


EUR 16,80
inkl. Mwst
auf Lager

2008
180 Seiten

ISBN 978-3-937895-83-3

Band 6 aus der Reihe Berliner Beiträge zu Bildung, Gesundheit und Sozialer Arbeit


2 sw Abbildungen/2 sw Tabellen

Format: 21 x 14,8 cm

"Ökonomische Aspekte bestimmen in zunehmender Weise Praxisfelder der Sozialen Arbeit. Diese Entwicklung ist Ausdruck und Folge einer weltweiten, auf neoliberalem Gedankengut aufbauenden Neuausrichtung nationaler Gesellschaften. Handlungsleitend für die Umgestaltung sozialer Sicherungssysteme ist dabei die Grundannahme, dass auch in diesen Bereichen Prinzipien wie Markt und Wettbewerb zu einer besseren – und vor allem kostengünstigeren – Versorgung mit sozialen Dienstleistungen führen.

Dass dem in vielen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit nicht so ist, erleben die dort tätigen Praktikerinnen und Praktiker Tag für Tag. Sie sind mit den konkreten Auswirkungen dieser Entwicklung in unterschiedlicher Weise konfrontiert. Eine Gemeinsamkeit ist jedoch, dass sie in die Defensive geraten sind und ihre professionell begründete Fachlichkeit gegenüber ökonomischen Vorgaben verteidigen müssen.

Die im vorliegenden Band versammelten Autorinnen und Autoren zeigen mögliche Handlungsspielräume in dieser Situation auf und bieten Antworten auf die Frage „Was tun?“. Sie geben Anregungen für eine aktive und offensive, sich auf die professionseigenen Stärken beziehende Praxis der Sozialen Arbeit. "




Über die Autoren

Beate Schneider; geb. 1966; Diplom-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH), Sozialarbeiterin im Sozialdienst des St. Joseph-Krankenhauses (Berlin-Tempelhof), Mitglied des Leitungsteams der DVSG AG Berlin; Mitglied im DBSH Landesverband Berlin

Astrid Mattner; geb. 1970; Diplom-Sozialarbeiterin. (FH), freiberufliche Sozialarbeiterin und Berufsbetreuerin (Berlin-Pankow), Mitglied im DBSH Landesverband Berlin und DBSH Bundesfachgruppe Selbständige, Mitglied im Verband freiberuflicher BetreuerInnen (VfB e.V.), ehrenamtlicher Coach im Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg (bpw) für die Gründung sozialer Kleinunternehmen

Sibylle Kraus; geb. 1962; Diplom-Sozialarbeiterin (FH) und Sozialmanagerin; Studium der Sozialarbeit an der Fachhochschule für Sozialwesen Mannheim; Leiterin der sozialen und therapeutischen Dienste – Somatik – in den St. Hedwig Kliniken Berlin, Leiterin des Sozialdienstes im St. Josefs-Krankenhaus Potsdam; Mitglied im Bundesvorstand der DVSG (Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen), Koordinatorin für Gesundheit im DBSH (Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.) und 1. Vorsitzende des DBSH-Landesverbandes Berlin; Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management DGCC

Manuel Arnegger; geb. 1973; Diplom-Sozialarbeiter (FH), Master Of Social Work (MSW), Mitarbeiter im Bereich Bildung (Kompetenztraining und berufliche Orientierung in Schulen) in der Die Wille gGmbH, Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, Mitglied im DBSH Landesverband Berlin

Christian Spatscheck, Jahrgang 1971. Dipl. Sozialarbeiter, Dipl. Pädagoge. Dr. phil. Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit. Hochschule Bremen, Fakultät Gesellschaftswissenschaften.


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