Inmitten einer Zeit der Verhärtung, der politischen und wirtschaftlichen Zuspitzung in vielen Ländern, sowie erheblicher Strapazen und Ängsten auf der ganzen Welt – ausgelöst durch ein Virus – hat Manfred Schewe einen starken Impuls: Zur "Enthärtung unserer Welt" schickt er eine E-Mail zunächst an Freund*innen und dann an weitere Menschen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld. Seine Projektbeschreibung ist zündend, und so fliegt der Funke zwar nicht um die ganze Welt, aber immerhin in 14 Länder und animiert insgesamt 81 Autor*innen dazu, ihre "Sprüche zur Enthärtung der Welt " sowie jeweils dazu gehörige Kommentare beizutragen. Es ist wunderbar, diese zu lesen: Zunächst einmal folgte ich der Lust, durch das Buch zu blättern, zu staunen, inspiriert zu sein, betroffen, berührt, interessiert, neugierig.
Prof. i.R. Gerd Koch rezensiert das neue Buch „Der Gott der Philosophen und die Lebenskunst" von Prof. Dr. em. Lutz von Werder
Eine Rezension von Prof. Gerd Koch zum Buch "Von Schönheit und Schrecken – Vom Sinn der Corrida" (Martin Jürgens, 2020).
Der Titel dieses Buchs weist den Begriff „Didaktik“ auf. Das ist verhältnismäßig selten in der neueren theaterpädagogischen Literatur; denn eine Zeit lang wurde dieser Begriff vermieden und etwa ersetzt durch „lernen“, „machen“, „stop teaching!“, ‚Methodenkoffer’ oder „Theatralisierung von Lehr-Lernprozessen“ (Koch 1995).