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        <name>Schibri-Verlag</name>
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    <updated>2026-03-09T06:21:19+01:00</updated>
    
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            <title type="text">Fremdsprachenunterricht als Ereignis</title>
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                                            Eine Rezension von Müzeyyen Ege, Istanbul/Türkei in der Zeitschrift &quot;Zielsprache Deutsch 50&quot;, 3/2023, Stauffenburg Verlag GmbH.
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                  Eine Rezension von Müzeyyen Ege, Istanbul/Türkei in der Zeitschrift Zielsprache Deutsch 50, 3/2023, Stauffenburg Verlag GmbH.  
    
  Fremdsprachenunterricht als Ereignis.   
  Zur Fundierung einer performativ-ästhetischen Praxis  
  Hensel, Alexandra (2020) (= Edition Scenario, Band 4).   Berlin, Milow, Strasburg: Schibri. 288 Seiten. ISBN 978-3-86863-213-2.   In der neueren Fremdsprachendidaktik werden vermehrt sprach-, literatur-, und kulturbezogene Inhalte mit ästhetisch-performativen Gestaltungselementen der Künste in Berührung gebracht. Richtungsweisend ist hierbei der Begriff der Performativität, der, angelehnt an die sog. Performativen Künste (Tanz, Theater, Oper etc.), den dramapädagogischen Ansatz im Bildungszusammenhang um vielfältige Dimensionen des sprachlichen und körperlichen Handelns erweitern will. Der sogenannte performative turn in den Wissenschaften (vgl. Bachmann-Medick 2010) spiegelt sich im DaF/DaZ-Bereich der Fremdsprachendidaktik in der ansteigenden Zahl an innovativen Konzepten und Forschungsarbeiten wider (vgl. Even/Schewe 2016, Fleiner 2016, Sambanis/Walter 2019, Walter 2020, Bernstein 2021 u.a.). Ein „erfahrungsbasiert-körperbezogenes Lernen”, das über eine „künstlerische Auseinandersetzung mit Text und Sprache” erfolgen soll, ist auch die Zielsetzung der Deutschkurse, die Alexandra Hensel in ihrer Doktorarbeit untersucht (2020: 15). Hensels Dissertation Fremdsprachenunterricht als Ereignis. Zur Fundierung einer performativ-ästhetischen Praxis wurde im Schibri-Verlag (Edition Scenario) ver.ffentlicht und positioniert sich als Beitrag zur Unterrichtsforschung, indem die Autorin mit einem innovativen Kurskonzept eine „performativ-ästhetische Unterrichtsform” begründen möchte (17). Hensel untersucht in ihrer Forschungsarbeit den Verlauf und die Wirkung eines von ihr gestalteten Sprachlehr- und -lernmodells, das sie in dem Zeitraum von 2008-2016 ander Georg-August-Universität Göttingen entwickelte und durchführte. Unter dem Titel Deutsch lernen durch Theaterspiel war der Fremdsprachenkurs an internationale Studierende und Mitarbeiter*innen auf B2/C1-Niveau adressiert. Angelegt als qualitativ-explorative Fallstudie beschäftigt sich Hensel in ihrer Untersuchung mit der zentralen Forschungsfrage, inwieweit ihr performativ-ästhetisches Unterrichtskonzept im DaF/DaZ-Bereich Sprachlernprozesse und die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden fördern kann (ebd.). Die Dissertation besteht aus neun Kapiteln mit einem abschließenden Glossar, das für die Arbeit relevante Fachtermini einer performativen Didaktik umfasst (260-263). Im einleitenden Teil legt die Autorin ihre Forschungsmotivation dar, die von eigenen prägenden Lern- und Lehrerfahrungen ausgehend das positive Erleben künstlerischer Prozesse im Unterricht in ein DaF/DaZ-Sprachkursmodell münden lässt. Im theoretischen Teil der Arbeit findet neben einer begrifflichen Aufarbeitung eine Verortung und Kontextualisierung in einer interdisziplinären Forschungslandschaft und damit eine Anbindung an die aktuelle Fachdiskussion statt. Dafür werden die Erkenntnisse von Bezugsdisziplinen wie die „Neurowissenschaften, Fremdsprachendidaktik, Pädagogik, Theaterwissenschaften sowie Theaterpädagogik“ (18) in übersichtlicher und nachvollziehbarer Weise in Verbindung zueinander gesetzt. Besonders interessant erscheinen hier die Hinweise auf die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften, die die Bedeutung des Spielerischen und des sog. Flow-Gefühls im Lernprozess hervorheben. Deren lernbegünstigende Wirkung würde Hensel zufolge die Motivation fördern, die Aufmerksamkeit steigern und über die affektiven Bereiche auch die kognitiven Fähigkeiten wie analytisches Denken und Gedächtnisleistungen positiv beeinflussen (21 f., siehe dazu Sambanis 2013: 135, Hüther 2014: 92). Diese in der Pädagogik bereits seit längerem bekannten positiven Effekte werden durch Nachweise aus den Naturwissenschaften transdisziplinär verzahnt. In empirischen Studien, so Hensel, gehe man etwa von sogenannten Transferwirkungen künstlerischer Tätigkeiten aus, die sich gerade auch bei der „Hirnregion, die für die Verarbeitung sprachlicher Arbeit zuständig ist“, zeigen und einen „Zuwachs an sozialen Fähigkeiten“ beobachten lassen (15, siehe Rittelmeyer 2012: 101). Als weitere lernfördernde Komponente betont Hensel in diesem Abschnitt das Initiieren „interaktiver Prozesse“, wodurch vor allem die Rolle der Lehrkraft in den Vordergrund gestellt wird. Eine optimale Lernumgebung sei nämlich wesentlich von der Grundhaltung der Lehrkraft und ihrer Fähigkeit bestimmt, ein Vertrauensverhältnis zu den Lernenden aufzubauen. Im Zusammenspiel der Lernbereitschaft durch Motivation und weitere positive Emotionen, mit der Stimulanz kognitiver Systeme (bspw. durch Neues, überraschendes, Vielfalt und Wiederholungen) (24 ff.) könne Hensel zufolge eine effiziente Unterrichtsgestaltung verwirklicht werden. Das theoretische Kapitel liefert dem Leser mit den Bezügen zur Sprachdidaktik, einer Diskussion über die Rolle des Theaterspiels im Unterricht und den Konsequenzen für die Lehramtsausbildung einen guten interdisziplinär fachlichen Überblick. Im dritten Kapitel legt die Autorin das Forschungsdesign ihrer Doktorarbeit dar. Sie folgt einem empirischen Studienaufbau gemäß einer „Triangulation“ zur Datenerhebung und -analyse: Es werden dabei folgende drei Analyseinstrumente herangezogen: die Eigenperspektive (P1), die die Beobachtungen und Dokumentationen der Übungsleiterin über den Zeitraum von 2008-2016 erfasst, eine Videografie (P2), die mit Hilfe der Kamera eine distanzierte Perspektive des Handlungsverlaufs dokumentiert und aus den Aufnahmen einer Abschlussaufführung und einiger Proben besteht. Und schließlich die Teilnehmerperspektive (P3), die die Evaluation der Fragebögen und Reflexionsschreiben über eine qualitative Inhaltsanalyse ermittelt. Diese drei Perspektiven werden in den Kapiteln 4 bis 6 detailliert ausgeführt und ausgewertet. In verschiedenen Abschnitten der Arbeit werden folgende Kriterien für die Analyse im Rahmen der Unterrichtsforschung wiederholt aufgegriffen und ihnen eine besondere Relevanz zugewiesen: Sprechbereitschaft (Mut zur sprachlichen Beteiligung und Motivation), Sprachbewusstheit (language awareness im Sinne von Wahrnehmungs- und Formsensibilisierung) sowie die Sprechkompetenz (freies, flie.endes und strukturiertes Sprechen). Diese Komponenten des Sprachlernprozesses stellt die Autorin in enge Verbindung mit der Persönlichkeitsentwicklung von Lernenden. Positiv hervorzuheben ist, dass Hensel in diesem Zusammenhang auch die Entwicklung eines interkulturellen Bewusstseins erwähnt, als dessen gedankliche Grundlage sie das dynamische, „polyphone[s]“ Konzept der Transkulturalit.t setzt. Somit findet in der Arbeit eine Betonung der „Vielschichtigkeit und Dynamik kultureller Identitäten“ statt und eine Distanzierung von einem vergleichenden Blick (48). An dieser Stelle könnte man fragen, ob und wie diese Dimension in die Unterrichtsgestaltung und Reflexionen der Lernenden eingebracht worden ist; allerdings hätte eine solche Ausarbeitung sicher den Rahmen der Arbeit sprengen können. Der Autorin kann zugestimmt werden, wenn sie an anderer Stelle ausführt: „Interkulturelles Agieren ist schon per se durch die Heterogenität der TeilnehmerInnen gegeben“ (125). Folgt man dem Aufbau des untersuchten Sprachkurses, besteht der Kursverlauf aus drei Phasen: aus der anfänglichen Formsuche (Phase I), der sogenannten Formgebung/Inszenierung, also dem künstlerischen Aufarbeitungsprozess (Phase II) und abschließend der Form selbst, also der Werkschau als Endprodukt (Phase III). Diese Phasen werden im Rahmen der herangezogenen Analysekriterien (Perspektive I-III) untersucht und interpretiert (Kapitel 4-6). Im abschließenden Teil der Arbeit werden neben der Ergebnissicherung der Untersuchung auch die empirische Vorgehensweise kritisch beleuchtet (Kapitel 7-8) sowie die gewonnenen Erkenntnisse in einem „Modell für eine performativ-.sthetische Unterrichtsgestaltung“ (19) zusammengeführt (Kapitel 9). Neben den „Überlegungen zum performativ-ästhetischen Unterrichtsvorgehen“ (235 ff.) bietet die Studie im Rahmen des Unterrichtsmodells eine umfangreiche Sammlung an Theaterübungen, die für die verschiedenen Phasen eines Unterrichtskonzepts verwendet werden können. Diese können insbesondere für die Unterrichtspraxis von Lehrkräften hilfreich sein, die derartige Arbeitsweisen ausprobieren möchten. Hensel spricht in ihrer Forschungsarbeit das Problem der Leistungsmessung an, dem sich empirische Arbeiten innerhalb der Fremdsprachendidaktik gestellt sehen. Hier wird im speziellen die Frage aufgegriffen, inwiefern performative Kurse in ihrem Ablauf und ihrer Kompetenzbewertung ein nachvollziehbar standardisiertes Prüfungsverfahren zulassen. Da mit dem dramapädagogischen Ansatz verstärkt subjektive Lernprozesse und Handlungen in den Unterrichtsablauf und damit in die Evaluation miteinfließen (wie etwa Selbsteinschätzung, Reflexion etc.) ist eine Bewertung über rein kognitive Leistungen hinaus erforderlich, da auch persönliche, soziale und sprach(ästhetische) Fähigkeiten wie „ästhetische Handlungskompetenz“ (163, siehe Fleiner 2016: 280) in dem Gesamtbild der Bewertung mitberücksichtigt werden. Die Autorin liefert an dieser Stelle einen konkreten Vorschlag in Form eines Bewertungsbogens aus ihrer Unterrichtspraxis (164). Mit ihrer Doktorarbeit bezieht sich die Autorin deutlich auf die Problematiken einer performativ ausgerichteten Didaktik, wirft weiterführende Forschungsfragen auf und stellt mit ihrem Unterrichtsmodell sowie zahlreichen Übungen anregende Handreichungen für Lehrkräfte zur Verfügung und somit einen wertvollen Beitrag sowohl für eine dramapädagogisch orientierte Forschungskultur als auch für die Lehrpraxis.   Literatur  Bachmann-Medick, Doris (2010), Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt. Bernstein, Nils (2021), Bericht: Zeit für die Künste, eine führende Rolle zu übernehmen. Zur Podiumsdiskussion „Performatives Lehren und Lernen“ im Rahmen der „Sommerlichen FaDaF-Literaturtage“. In: Scenario 15/2, 115-124. Even, Susanne; Schewe, Manfred (Hrsg.) (2016), Performatives Lehren, Lernen, Forschen. Performative Teaching, Learning, Research. Berlin, Milow, Strasburg: Schibri-Verlag (Edition Scenario, Band 3). Fleiner, Micha (2016), Performancekünste im Hochschulstudium. Transversale Sprach-, Literatur- und Kulturerfahrungen in der fremdsprachlichen Lehrerbildung. Berlin, Milow, Strasburg: Schibri-Verlag (Edition Scenario, Band 2). Hüther, Gerald (2014), Was wir sind und was wir sein könnten. Ein neurobiologischer Mutmacher. Frankfurt am Main: Fischer. Rittelmeyer, Christian (2012), Warum und wozu Ästhetische Bildung? Über Transferwirkungen künstlerischer Tätigkeiten. Ein Forschungsüberblick. Oberhausen: Athena. Sambanis, Michaela (2013), Fremdsprachenunterricht und Neurowissenschaften. Tübingen: Narr Francke Attempto. Sambanis, Michaela; Walter, Maik (2019), In Motion – Theaterimpulse zum Sprachenlernen. Von neuesten Befunden der Neurowissenschaft zu konkreten Unterrichtsimpulsen. Berlin: Cornelsen. Walter, Maik (2020), „Von der Einzigartigkeit des Unterrichtens”. In: Fremdsprache Deutsch. Zeitschrift für die Praxis des Deutschunterrichts, Nr. 62, Themenheft Performative Didaktik, 3-8.   Anschrift der Rezensentin:   Doc. Dr. Müzeyyen Ege   Marmara Universitesi Atatürk Eğitim Fakültesi   Alman Dili Eğitimi Ana Bilim Dalı   AEF Ek Bina, Oda: D-613   G.ztepe Kampüsü   TR-34722 Kadık.y   Istanbul, Türkei   E-Mail: mege@marmara.edu.tr    Assoc. Prof. Dr. Müzeyyen Ege   Department of German Language and Education   Marmara University-Istanbul  
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            <title type="text">&quot;Einfach zerschmeißen&quot;</title>
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                                            Eine Rezension von Manfred Schewe, erschienen: Scenario, Jahrgang 15, Ausgabe 2 (2021)
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  Eine Rezension von Manfred Schewe  
  erschienen: Scenario, Jahrgang 15, Ausgabe 2 (2021)  
 &amp;nbsp; 
    https://journals.ucc.ie/index.php/scenario/article/view/scenario-15-2-13    
 &amp;nbsp; 
 
 
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            <title type="text">81 Sprüche zur Enthärtung unserer Welt / On the Softening of Our World: 81 S...</title>
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                                            Eine Rezension von Ole Hruschka, erschienen in der Zeitschrift für Theaterpädagogik.
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                   Eine Rezension von Ole Hruschka erschienen in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 79, S. 52   
    81 Sprüche zur Enthärtung unserer Welt   
  On the Softening of Our World. 81 Sayings   Mitten in der ersten Corona-Welle, Ende April 2020, verschickt Manfred Schewe an Freund*innen und Kolleg*innen aus seinem internationalen Netzwerk eine E-Mail. Unter dem Eindruck der aktuellen Situation entwickelt der emeritierte Professor der University College Cork (Irland) die Idee zu einem Buchprojekt unter dem Motto „Es muss anders werden”.  Sein Ziel ist es, sich und Anderen Mut zu machen – und zwar durch das „Sichtbarmachen unserer kollektiven Weisheit”. Jede/r Beitragende ist aufgefordert, sich „mit einem kritischen Aspekt unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit (national/international) auseinandersetzen und dazu einen selbsterdachten Spruch und möglichst auch Kommentar (max. eine Seite)” zu liefern. Folgende Zeilen aus einem Gedicht von Bertolt Brecht sollen dabei als kreativer Schreibimpuls dienen:    Dass das weiche Wasser in Bewegung –    Mit der Zeit den mächtigen Stein besiegt.   Du verstehst, das Harte unterliegt.    In Brechts Exil-Lyrik über die Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Weg des Laotse in die Emigration geht es um einen Gelehrten, der sein gebündeltes Wissen in 81 Sprüchen an einen beharrlich nachfragenden Zöllner weitergibt. Während Brechts Text selbst jedoch den Inhalt dieser Sprüche nur andeutet, verständigen sich die 81 Beitragenden aus Schewes Sammelband ganz konkret darüber, was sie in dieser unstabilen Welt als hart empfinden und wie dieses Harte überwunden werden könnte. Entstanden ist so ein sehr persönlicher Band: Autor*innen aus vierzehn Ländern und unterschiedlichen Berufsfeldern bieten gesellschaftspolitische Fragen und Anregungen, intellektuelle und lebenspraktische Einsichten. Auch die ZfT-Gründungsherausgeber Gerd Koch und Florian Vaßen sind vertreten mit Reflexionen über Brechts Konzept der „Lebenskunst” (Koch) bzw. mit einer luziden, sehr zeitgemäßen Interpretation von Brechts Gedicht „Die Maske des Bösen” (Vaßen). Die zweisprachig (deutsch/englisch) erschienenen, sorgfältig übersetzten Beiträge wollen „einen interkulturellen Dialog über unsere Welt nach Covid-19 anstoßen”; überwiegend stammen sie jedoch aus privilegierteren Teilen der Erde, in denen es (wiederum mit Brecht gesprochen) wohl etwas leichter fällt, moralisch aufzutreten.  Doch wo und wie auch immer – hier wird länderübergreifend engagiert gedacht, diskutiert und weise gehandelt. Zu danken ist dafür allerdings nicht nur den vielerorts lebenden Autor*innen, die ihre Erfahrungen in diesem Buch mit uns Leser*innen teilen. Auch dem Herausgeber sei gedankt, er hat den Weisen ihre Weisheit abverlangt.  Ole Hruschka 
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                            <updated>2021-10-20T15:25:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nachspielzeit</title>
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                                            Eine Rezension von Gerd Koch, erschienen in der Zeitschrift für Theaterpädagogik.
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                    Eine Rezension von Gerd Koch, erschienen in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 79, S. 53    
 &amp;nbsp; 
   Nachspielzeit.    Aufsätze zu theaterästhetischen und theaterpädagogischen Fragen und zu Fragen der Sprechkunst 2009–2019   Der Begriff „Nachspielzeit“ ist genuin kein Terminus aus dem Felde des Theatralen, sondern aus der Welt des Fußballs – und kann dort als zusätzlich gegebene Zeit durchaus Spektakel-Erlebnisse (spectaculum = Schauspiel) generieren im Stadion. In Falle des Buches von Ritter scheint es mir angemessen, das Wort in seine drei Teile zu zerlegen: ‚nach‘, ‚Spiel‘, ‚Zeit‘. Denn der Autor reflektiert, denkt ‚nach‘ über eine lange ‚Zeit‘ seiner Aktivitäten im Felde von ‚Spiel‘ und befragt sie und sich theaterästhetisch, theaterpädagogisch und sprechkünstlerisch, wie der Untertitel seines „Nachspielzeit“-Buches richtig akzentuiert. Und damit befindet er sich im ‚Spielfeld‘ von Prozessen und Produkten, die er nun selber angeregt und nach-bedacht hat, so dass sein Buch auch gelesen werden kann als eine Werk- und Wirkbiografie eines langjährig tätigen Lehrers an Hochschulen und künstlerischen Akteurs (Sprecher, Sänger, Lyriker, Instrumentalist). Die manchmal bedauerte ‚zeit’liche Flüchtigkeit theatral-künstlerischer, performativer Erlebnisse / Produkte / Prozesse / Experimente wird im ‚Nach‘-Be-Denken des Autors Ritter mit seinen Aufsätzen qualitativ aufgehoben; denn das ‚Nach-‘ hatte ja eine ‚Vor‘-Geschichte und kann nun zu einem ‚Voraus‘, zu Zukünftig-Neuem werden. In diese Perspektive führt das Buch von Ritter.  Belege finden sich (für mich) namentlich in dem Kapitel „Verfremdungen und Verfransungen“: Darin geht es um „Schwesterliche Zuneigung – schwesterliches Fremdeln“ – nämlich von „Theater und Musik“, „Emotionalität beim Sprechen und Singen“. Ritter bringt seine Qualifikationen unter anderem und zu Recht in die Selbstverständigungs-Lehr-Lern-Stücke von Bertolt Brecht ein, die in der Tat immer schon von Brecht mit Musik verbunden waren. Vielleicht kann hier ein Begriff aus dem 18. Jahrhundert von Johannes Mattheson Pate stehen, der das Wort von der „Klang-Rede“ 1739 einführte. Und auch die in mimischen Künsten gebräuchliche Formulierung vom „sozialen Klang der Geste“ wäre naheliegend (siehe anregend weiterführend die Ausführungen von Ritter zu „Gestus und Habitus“). Das Musikalische ist in der Lage, Sprechen und Sprache zu dynamisieren, zu rhythmisieren. Siehe dazu auch Ritters Ausführungen zu „Kleist: Über das Marionettentheater – Der erzählte Diskurs“ und „Bertolt Brecht: Die Bestie – Erzählen als Diskurs“.  Bevor der Autor seine Aufsatz-Sammlung mit „Statt einer Biographie: Vom Vergnügen an Arbeit und Beruf“ beendet, liefert er einige „Theatergedichte“, die wir im Zusammenhang seines Buch- und Arbeits-Konzeptes als seine fachliche Aussagen, verfasst aus „poetischer Vernunft“ (Maria Zambrano), verstehen dürfen. Hier ein Beispiel mit dem Titel „zuschaukunst I“: sie spielen menschen / und sehen einander zu, wie sie menschen / spielen – oder sehn die menschen / die sie spielen, menschen zu / mit denen sie leben? / […] / was geht ihnen da ins herz / den spielenden – das leben? / oder das andre: die kunst? / und was uns, die wir zusehn / was sie da treiben? /   Gerd Koch  
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                            <updated>2021-10-20T08:10:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Theatralität Online!</title>
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                                            Kurz quergelesen – Theatralität Online!
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                <![CDATA[
                   SCHON vor 11 Jahren   stellten sich Kolleginnen und Kollegen aus Praxis und Theorie den Herausforderungen einer „theatralen Online-Interaktionspädagogik“ mit ihrem Sammelband „Theatralität Online!“ (= Lingener Beiträge zur Theaterpädagogik, Band 8, hrsg. von Frank Bonczek im Schibri-Verlag). Ein Blick zurück schärft manchmal den Blick ins Heute und voraus!?  Näheres: &amp;lt;https://www.schibri.de/978-3-86863-029-9/theatralitaet-online&amp;gt;   Gerd Koch  (erschienen in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 79) 
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                            <updated>2021-10-19T07:50:00+02:00</updated>
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            <title type="text">81 Sprüche zur Enthärtung unserer Welt – On the Softening of Our World: 81 Sa...</title>
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                                            Inmitten einer Zeit der Verhärtung, der politischen und wirtschaftlichen Zuspitzung in vielen Ländern, sowie erheblicher Strapazen und Ängsten auf der ganzen Welt – ausgelöst durch ein Virus – hat Manfred Schewe einen starken Impuls: Zur &quot;Enthärtung unserer Welt&quot; schickt er ei...
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                   Eine Rezension von Alke Bauer, erschienen im Dreigroschenheft 2/2021    
   und 3/2021&amp;nbsp; https://drive.google.com/file/d/1bNDqhYkhGMjd-9B5sGhloTAVobTwC6Xm/view    
    &quot;Du verstehst, das Harte unterliegt&quot;     81 Sprüche zur Enthärtung der Welt    Inmitten einer Zeit der Verhärtung, der politischen und wirtschaftlichen Zuspitzung in vielen Ländern, sowie erheblicher Strapazen und Ängsten auf der ganzen Welt – ausgelöst durch ein Virus – hat Manfred Schewe einen starken Impuls: Zur &quot;Enthärtung unserer Welt&quot; schickt er eine E-Mail zunächst an Freund*innen und dann an weitere Menschen aus seinem privaten und beruflichen Umfeld. Seine Projektbeschreibung ist zündend, und so fliegt der Funke zwar nicht um die ganze Welt, aber immerhin in 14 Länder und animiert insgesamt 81 Autor*innen dazu, ihre &quot;Sprüche zur Enthärtung der Welt &quot; sowie jeweils dazu gehörige Kommentare beizutragen. Es ist wunderbar, diese zu lesen: Zunächst einmal folgte ich der Lust, durch das Buch zu blättern, zu staunen, inspiriert zu sein, betroffen, berührt, interessiert, neugierig.  Manfred Schewe ist es nämlich gelungen, einen ganz speziellen Bezugspunkt für die 81 Beiträge zu finden, von dem aus die Autor*innen ihre Texte entwerfen konnten.  An dieser Stelle kommt Bertolt Brecht ins Spiel: Einleitend beschreibt Manfred Schewe seine Verbindung zu dessen &quot;Legende von der Entstehung des Buches Taoteking auf dem Wege des Laotse in der Emigration&quot; (Bertolt Brecht 1938). Als Hochschullehrer habe er Sprach- und Theaterstudierende oft angeregt, sich auf&amp;nbsp; das Gedicht einzustimmen, um szenisch damit zu arbeiten.  Für dieses Buch nun stimmt er seine 81 Autor*innen (und uns als Leser*innen) mit einigen Auszügen aus diesem Gedicht ein: Ein chinesischer Philosoph (&quot;Alter Meister&quot;/Laotse) hinterlässt an der Landesgrenze, bevor er ins Exil geht, weil er es in seinem Land nicht mehr aushält, 81 Sprüche, &quot;… die Ergebnisse großer intellektueller Anstrengungen&quot; (S. 10) sind.  Schewe beschreibt weiter, dass es, dem Gedicht zufolge, dem beharrlichen Fragen des Zöllners zu verdanken sei, dass die Weisheit des Gelehrten weiterverbreitet wurde und so eine Ausdehnung von Bosheit im Lande verhindert werden konnte. (Vgl. S. 10)  Die zentrale Passage aus dem Gedicht von Brecht, auf das sich die Autor*innen des hier vorliegenden Buches allesamt direkt oder indirekt beziehen, lautet nun: 
   Daß das weiche Wasser in Bewegung     Mit der Zeit dem mächtigen Stein besiegt.     Du verstehst, das Harte unterliegt.    Kaum traue ich mich, aus der Fülle der in diesem aktuellen Sammelband von Schewe versammelten poetischen, politischen, philosophischen Texte, selbstverfassten Gedichten und Zitaten bekannter Menschen einzelne herauszustellen. Denn auf beeindruckende Weise hat jeder Text für sich Bestand  und  ist doch verbunden mit dem großen Ganzen des Buches.  Also blättere ich noch einmal – nach dem Zufallsprinzip – und zitiere folgende Sätze: Spruch Nr. 27/81 von Natalia Dzhyma, Kiev, Urkraine: &quot;Es ist die schlimmste Zeit, es ist die beste Zeit. Frei nach  Eine Geschichte aus zwei Städten  von Charles Dickens&quot; (S. 86). Auf dieser Seite befindet sich das englische Original der Autorin, ihr Kommentar zum Spruch – in dunkelblauer Schrift – In schwarzer Schrift, mit Angabe des Übersetzers, der Text in deutscher Übersetzung. Auf der gegenüberliegenden Seite findet sich eines der Fotos, die das ganze Buch fließend  und  fest zusammenhalten. Es zeigt eine Variante von Wasser in Kombination mit Felsgestein.  Wie beschrieben, gestalten sich alle Texte (Spruch und Kommentierung) der Autor*innen auf Englisch und Deutsch, vielfach mit Anmerkungen und Verweisen. Am Ende des Sammelbandes finden sich sogar Noten und eine Übersicht von Fotos, die einige Autor*innen ihren Texten zugedacht haben: &quot;Lebenskunst&quot; (Bertolt Brecht) (S. 216) trifft Buchkunst!  Die Vielgestaltigkeit – durchgängige Zweisprachigkeit und Mehrfarbigkeit – des Buches wirkt keineswegs verwirrend. Sie verlockt in einzelnen Passagen, wie den weiten komplexen und sich weltoffen widersprüchlichen Blick zu. Die Kompendien-Form dieses Buches erinnert außerdem an eine alte chinesisch-japanische Weise, lebenspraktische Werke zu erstellen, nämlich An &quot;Die Kunst, Listen zu erstellen&quot; – so der Titel des Büchleins, das der Sinologe und Philosoph François Jullien 2004 herausgegeben hat. Im Klappentext heißt es dazu: &quot;Den Aufbau der Liste zeigt sich als eine gegenständige Kunst, die auf ihre Weise Anteil am großen Tao hat. Sogar mathematische Listen sind mehrdeutig und verweisen auf kulturelle Praktiken. Die japanischen Listen […] erscheinen auf den ersten Blick völlig willkürlich und bunt zusammengewürfelt. Aber gerade dieser scheinbare Mangel an Logik ermöglicht es, die Kräfteverhältnisse darzustellen, die in einer Gesellschaft wirksam sind. Was allerdings den Spaß an der spielerischen Zusammenstellung widersprüchlicher Dinge nicht ausschließt.&quot;  Dede*r, die/der nun selbst gerne beteiligt sein möchte an diesem engagierten und höchst kreativen Projekt, kann sich mit einem eigenen Spruch und Kommentar an folgende E-Mail-Adresse wenden: project81+@gmail.com Und schon im vorliegenden Buch selber sind die Seiten226/7 frei gelassen für eigene &quot;Kreative Übung&quot; zu einem &quot;Spruch&quot; und Kommentar&quot;.  Manfred Schewes Buch lädt ein zum Lesen, zum Verschenken und zum kreativen Partizipieren – auf dass dieses Welt eine bessere und schönere werden möge.   Alke Bauer    Stimmtherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie in Bielefeld   info@alke-bauer.de  
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            <title type="text">Der Gott der Philosophen und die Lebenskunst</title>
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                                            Prof. i.R. Gerd Koch rezensiert das neue Buch „Der Gott der Philosophen und die Lebenskunst&quot; von Prof. Dr. em. Lutz von Werder 
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                    Eine Rezension von Gerd Koch im aliceonline Magazin der Alice Salomon Hochschule Berlin.    
     https://alice.ash-berlin.eu/seitenwechsel/news/ein-neues-buch-ein-kundiger-autor-ein-leser/     
 &amp;nbsp; 
   Ein neues Buch – ein kundiger Autor – ein Leser       Prof. i.R. Gerd Koch rezensiert das neue Buch „Der Gott der Philosophen und die Lebenskunst&quot; von Prof. Dr. em. Lutz von Werder       1977 begann Lutz von Werder seine Lehre und Forschung an der Hochschule, die jetzt Alice Salomon Hochschule heißt – damals in Berlin-Schöneberg. Gerade ist – wieder – ein Buch von ihm erschienen. Das zu vermelden, ist eigentlich nicht überraschend, denn namentlich für das Themenfeld „Philosophische Lebenskunst“ sind seit 2003 16 Bände von Lutz von Werder im Schibri -Verlag herausgebracht&amp;nbsp; worden. Manch ein Titel wurde fast sprichwörtlich: „Beklage dich nicht&amp;nbsp; – philosophiere“ (Band 5). Auch in seinem weiteren Fachgebiet, dem biographisch-kreativen Schreiben, haben seine Bücher manchmal einen freundlich appellativen Titel: „Ängstige Dich nicht – schreibe“ - „Verzweifle nicht – suche“. Auch hier: Die Entfaltung von Lebenskunst steht Pate. In seiner Schöneberger Zeit hat Lutz von Werder in den Räumen der Hochschule die „Galerie Transfer“ etabliert: Ja, es gab dort Ausstellungen mit unterschiedlichen Begleitprogrammen – aus der Perspektive der Öffnung einer Hochschule in den Stattteil (siehe: Transfer) und aus dem Modell eines sog. ‚Wissenschafts-Praxis-Ladens‘ &amp;nbsp;– etwa nach niederländischem Vorbild eines Wetenschapswinkel &amp;nbsp;als zivilgesellschaftliche Bildungsweise/-wiese. Lutz von Werder hatte selbst Erfahrungen mit stadtteilnaher Volkshochschularbeit in Schöneberg. Später etabliert er sein „Philosophisches Café“, seinen „Philosophischen Studienkreis“, und er führte jahrelang Gespräche beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) im „Philosophischen Radio“.      Bücher sind erst dann zu Ende geschrieben, wenn sie gelesen werden     Eigentlich will ich sein neues BUCH vorstellen! Und das habe ich schon in Teilen mit dem vorigen Absatz getan; denn zwischen den Buchdeckeln scheint vieles von dem eben Genannten thematisch, aber nach meiner Ansicht auch methodisch/darstellend auf: Dies Buch ist ein diskursives, dialogisches, erzählendes, ermutigendes, praktisches, informatives &amp;nbsp;Gesprächs- und Lese- und Lehr- und Lern-Angebot – getreu der Praxis und Theorie eines Verfechters von Lebenskunst – als der Kunst zu leben – oder wie es (verwunderlicherweise?!) bei Karl Marx einmal heißt – als „Lebensgewinnungsprozeß“ (Marx-Engels-Werke. Bd. 19, S. 362).    Bücher sind erst dann zu Ende geschrieben, wenn sie gelesen werden: Schreibende &amp;amp; Lesende bilden eine komplementäre Einheit (Konvivialität, complaisance ). Lesende schreiben (virtuell) weiter an einem Buch. Hier nun legt Lutz von Werder ein Buch vor mit einer Thematik, die mir nicht täglich begegnet (umso besser): „Der Gott der Philosophen und die Lebenskunst“. Durch von Werders Ausführungen belebten sich Erinnerungen bei mir. Zum Beispiel etwas aus meiner beruflichen Beschäftigung mit Bertolt Brecht: 1928 macht die Zeitschrift „Die Dame“ eine Umfrage: „Welches Buch hat Ihnen in Ihrem Leben den stärksten Eindruck&amp;nbsp; gemacht?“. Es „sollte nicht ‚das beste, das wertvollste‘, sondern das Buch genannt werden, dessen ‚Intensität des Eindrucks (der manchmal bis in die Kindheit zurückgeht)‘ entscheidend war“. Brechts Antwort: „Meine Lieblingslektüre? Sie werden lachen: die Bibel“ (Bertolt Brecht: Werke. Große kommentierte Frankfurter und Berliner Ausgabe,&amp;nbsp; Frankfurt/M., Berlin und Weimar 1988 -1998, Bd.21, S. 697 f., S. 248). Aha, sogar Brecht &amp;amp; Gott … &amp;amp; Lebenskunst? Ja: Auch Lebenskunst! „Alle Künste tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst“ &amp;nbsp;(Bertolt Brecht, Werke Bd. 23, S. 290).    Der Philosoph Ernst Bloch (von Werder erwähnt ihn etwa mit dessen Werken „Atheismus im Christentum“ und „Experimentum Mundi“) legte ein dreibändiges Werk vor: „Das Prinzip Hoffnung“. Es lässt sich zusammenfassend verstehen als ein Vademecum, ein „Schatzkästlein“ (in Anlehnung Johann Peter Hebel gesagt, den Bloch schätzte) zu(r) Heimat, für den Heimat-Gewinnungs-Weg (vgl. Gerd Koch: Heimat, in: Bloch-Wörterbuch. Berlin, Boston 2012, S. 168 – 189). Es ist ein Itinerar, d. h. eine Zusammenstellung von (Pilger-)Reiserouten, Zielen, Umwegen, Haltepunkten, Herbergen, Markierungen und navigatorischen Varianten, Berichten etwa von früheren Reisen(den), in denen nun der „Reisende selbst (...) seine Zurüstung und Ausrüstung, je nach dem Gelände und Objekt, das er zu bestehen hat“, ändert (Ernst Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Bd. 3, Frankfurt am Main 1969, S.1197). Bloch spricht von solchen Wegbeschreibungen, die teilweise als heilig bezeichnet wurden, als &quot;Reisebüchern (…) zu Gott&quot; (ebd.).      Ein Hand- und Kopf- und Herz- und Seele-Buch     Mitte der 1960er Jahre während meines Studiums am politologischen Otto-Suhr-Institut der FU Berlin empfahlen wir Bekannte, doch mal ich die TU zu gehen, da würde als Gast ein Prof. Dr. Lucien Goldmann literatur-soziologische Vorlesungen halten, die so ganz anders als die&amp;nbsp; gewohnten seien – von den Themenzugriffen bis zur eher kolloquialen Weise des Vortragens. Und in der Tat, so war es: Wir wurden in deutscher Sprache in einer liebenswerten rumänisch-französischen Tonalität mit ‚Liebe junge Freunde …‘ angesprochen, und ich erinnere mich, auch etwa so befragt worden zu sein: ‚Liebe junge Freunde, Sie haben verstanden, die Philosophen und Künstler in der Epoche der Aufklärung haben die Selbständigkeit, die Selbstherrlichkeit des Subjekts, des Menschen in den Mittelpunkt ihrer Produktion gestellt. Aber wie kommt es denn wohl, dass gerade in dieser Epoche doch recht viele ihrer Werke in Musik und Literatur Fragment blieben?‘. Gute Frage – schwere Antwort-Versuche unsererseits. Lucien Goldmanns Antwortrichtung ging dahin: ‚Ja, mutig waren sie, die Aufklärer. Stellten des Menschen Werk, seine Werkhaftigkeit in den Mittelpunkt. Aber zugleich blieben sie noch unsicher; denn: Nur Gottes Werk sei ja vollständig! Menschenwerk müsse daher Flickwerk bleiben …‘. Diese Argumentationsfigur habe ich mir so in Erinnerung gehalten. (Zugleich auch: Fragment als Herausforderung!) Dies fiel mir nach meinen Blicken in Lutz von Werders Buch wieder ein (danke!) – und ich erinnerte mich ferner an eine mit diesem Gedankengang zu tun habende, eher rabbinische, talmudische Überlegung: Gott schuf die Welt in sieben Tagen; dann, am achten Tage, überließ er sie den Menschen und sagte: ‚Nun seid Ihr dran, was draus zu machen …‘. Auch nicht schlecht: Lebenskunst &amp;amp; Gott &amp;amp; Philosophie der Praxis.   
  Lutz von Werders Buch: Ein Wanderbuch, eine Begleitung für eine &amp;nbsp;tour d’horizont von der Antike bis in die Jetztzeit, vom Theismus zum Atheismus, &amp;nbsp;vom „Gott der Philosophen in der ‚digitalen Revolution‘“ bis zum „philosophische(n) Glaube(n) an den ‚Gott der Philosophen‘ als Stille“. Lebenskunst als praktische Angelegenheit &amp;amp; Philosophie als ‚Liebe zur Weisheit‘ – auch das eine alltagsweltlich zu übende, zu befleißigende Kunst. Entwickeln wir darin unsere menschliche Könnerschaft! Ein Hand- und Kopf- und Herz- und Seele-Buch dazu liegt hilfreich vor. Es verlohnt sich, mit ihm als Lesende/r zusammen zu sein.     Gerd Koch   Professor i.R. für Pädagogik, Soziale Kulturarbeit  
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                            <updated>2021-08-10T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Schönheit und Schrecken – Vom Sinn der Corrida</title>
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                                            Eine Rezension von Prof. Gerd Koch zum Buch &quot;Von Schönheit und Schrecken – Vom Sinn der Corrida&quot; (Martin Jürgens, 2020).
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                   Schönheit und Schrecken – Vom Sinn der Corrida     Eine Rezension zum Buch von Martin Jürgens (2020)    Vorab zweierlei: 1. Die sinntragenden Begriffe im Buchtitel signalisieren deutlich ein Widerspruchsfeld, was auch künstlerisch-theatraler, performativer Arbeit nicht fremd ist: Schrecken und Schönheit. 2. Ich freue mich, dass der Autor nicht von „Stierkampf“ spricht, sondern den Begriff „Corrida“ verwendet, der nicht mit „Kampf“ zu assoziieren ist, sondern mit bewegender Dynamik, mit Abläufen (siehe Kurier, siehe Korridor) und so andere Phantasien- und Erkenntnisweisen anregt, und das Martialische, was mit „Kampf“ allzu leicht verbunden werden kann, nicht dominant setzt. Nebenbei: Ich besuchte aus Neugier in der spanischen Stadt Chinchón vor Jahren eine Corrida (meine erste und einzige). Die jungen Stiere erreichten von außerhalb über die ‚normalen‘, aber gesicherten Gassen des Ortes den innerstädtischen Marktplatz, der zum Fest des Apostel Jakobus zur Arena gestaltet war (z. B. boten auch die Privat-Balkons der anliegenden Häuser rund um den Markplatz&amp;nbsp; Sitzplätze für BesucherInnen). Ich gestehe, die Corrida nicht bis zum Ende durchgestanden zu haben, und erinnere mich, dass ich auf meinem Weggang einen Blick in einen großen, hell gekachelten, sauberen Raum geworfen habe, der mich an Räume im kleinstädtischen Schlachthof meiner Kindheit erinnerten (ja, ein bei einer Corrida getöteter Stier wird hier sein weiteres Ende erfahren).  Das Buch von Martin Jürgens lässt mich klüger werden in Bezug auf den „Sinn der Corrida“, auf deren „Schönheit und Schrecken“, als durch m/eine Stipvisite. Für den Einstieg meiner Lektüre wählte ich das 5. Kapitel: „Theater, Ritual, Tieropfer?“ (S. 75 – 102), und schon vorher hatte ich bemerkt, dass der Verfasser immer wieder Bezüge zum Theatralen u. ä. in seiner Argumentation heranzieht: Schon sehr früh gibt er in seinen 169 Fußnoten einen Hinweis auf Heiner Müller (Fußnote 16), und sein Literaturverzeichnis weist einschlägige Fachliteratur zu Theater, Ästhetik, Performativität und Künste auf. Welche Akzente nun setzt der Autor im 5. Kapitel, was günstig in der Mitte seines Buches platziert ist, so dass man von dort – gewissermaßen flankierend – erweiternde Erkenntnisse gewinnen kann? Ich zitiere: „Natürlich gibt es keinen Text, sei er fixiert oder improvisiert, der als Mittel der Interaktion oder gar der Verständigung zwischen Mensch und Tier dienen könnte“ (S. 75) – „Kostüme gibt es für die Torreros: ungemein teure, aufwändig hergestellt, aus Brokatstoff und mit Perlen und Pailletten besetzt“. Schuhe „werden Matadoren manchmal lästig, so daß sie sie abstreifen und in rosa Strümpfen auf dem Sand stehen.“ Die Betrachtung der banderillas im Nacken des Stieres führen den Autor zur „Ophelia-Figur in Heiner Müllers ‚Hamletmaschine‘ – ‚gekleidet in sein Blut‘. Spuren dieses Blutes werden nach und nach auf dem ‚Lichtkleid‘ des Matadors sichtbar“ (S. 76) – „Unvergleichbares zeigt sich … im Hinblick auf den für die Tragödie bedeutsamen Begriff Konflikt: Das Ende … steht zwar … von vornherein fest und ist allen bekannt … Aber es gibt keine Figuren, Tendenzen und Konstellationen, die dem Ende entgegenwirken ... Hinzukommt, dass es keine Feinderklärungen zwischen Mensch und Tier gibt“ (S. 77) – „Die Inszenierung des Todes zeigt also immer erneut dasselbe Drama mit denselben ‚Protagonisten‘: Mensch und Tier. Aber es ist kein Probehandeln auf den Brettern, die die Welt nur bedeuten; die Arena ist kein Ort der Fiktion. Damit ist die scharfe Differenz von Theater und Corrida benannt. Das Blut ist echt …“ (S. 78) – „Die Erfahrungen, die im Rund der Arena mit dem inszenierten Tod gemacht werden, gehören einer Kultur der existentiellen Verschwendung und Selbstverständigung an; als Bezugsgrößen kommen nicht die Spielformen des Theaters, sondern eher die christliche Liturgie und das Ritual in Frage“ (S.78) Die weiteren Ausführungen des Autors im 5. Kapitel akzentuieren Folgendes: „Das Opfer, immer noch nah“ (S. 80 – 82) – „Flucht in den Schrecken“ (S. 82 – 87) – „Der toro als Opfer par excellence“ (S. 87 – 94) – „Das Glück des ekstatischen Augenblicks“ (S. 95 ff.): „die Corrida, so oft man hingehen mag, steht dem Tod so ohnmächtig gegenüber wie jede andere künstlerische Praxis. Sie ist und bleibt jedoch eine alte, durch mehrere Gesellschaftsformationen hindurch entstandene und immer noch kollektiv verstandene Sprache des Todes, die sich und uns keine Ausflucht gestattet …“ (S. 101).  Mein Vorschlag: Nun weiterlesen in den Kapiteln davor und danach. Das hier nur knapp Wiedergegebene erfährt dann seine unterschiedlichen Füllungen. Das Buch ist sehr anschaulich gestaltet: Es werden grau hinterlegt Passagen anderer Personen eingefügt und es ist ausgestattet mit einer wunderbar komponierten Fülle von Bildern, die nun ihrerseits erzählen, akzentuieren, irritieren, dokumentieren, konterkarieren, so dass auch eine sinnliche Sinnstiftung der Corrida entsteht in ihrer Schönheit und in ihrem Schrecken. Für mich ist das Buch ein Beitrag zur Kulturgeschichte.   Prof. Dr. Gerd Koch  (Eine leicht gekürzte Fassung der Besprechung erschien in der Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 78, 2021, S. 48 f.) 
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            <title type="text">Theater lehren. Didaktik probieren.</title>
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                                            Der Titel dieses Buchs weist den Begriff „Didaktik“ auf. Das ist verhältnismäßig selten in der neueren theaterpädagogischen Literatur; denn eine Zeit lang wurde dieser Begriff vermieden und etwa ersetzt durch „lernen“, „machen“, „stop teaching!“, ‚Methodenkoffer’ oder „Theatra...
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                 Der Titel dieses Buchs weist den Begriff „Didaktik“ auf. Das ist verhältnismäßig selten in der neueren theaterpädagogischen Literatur; denn eine Zeit lang wurde dieser Begriff vermieden und etwa ersetzt durch „lernen“, „machen“, „stop teaching!“, ‚Methodenkoffer’ oder „Theatralisierung von Lehr-Lernprozessen“ (Koch 1995). Das von Ulrike Hentschel aktuell herausgegebene Buch nun verwendet den Begriff „Didaktik“ ganz bewusst und offensiv und versteht Didaktik als ein Verfahren, das sich im Prozess beziehungsweise als (ein) Prozess von Theater (vgl. 202 ff.) und Performance (vgl. 98 ff.) selbst (reflexiv, vgl. 193 ff.) ergibt. Gewissermaßen ein induktives Verfahren, was dem Theaterprozess bzw. der Performance inhärent ist bzw. sich mittels / vermittels desselben vor einem offenen, noch unbekannten Horizont (vgl. 256) methodisch erst entfaltet. 
 In gewisser Weise wird erinnert daran, dass „didactique“ traditionell eine künstlerische Gestaltungsweise ist, wie wir sie etwa in literarischen Gattungen, die einen ‚Lehrzweck’ haben, kennen (z. B. Fabeln). Didaktik ist in dieser Tradition eine Feld-Kombination von Poiesis und Praxis und Theorie - also eine Herstellung und Denk- und Ausdrucksweise. 
 Richtigerweise beginnt das Buch mit einem großen Abschnitt zu „Fachpraxis“ (die Logik von Praxis würdigend); erst dann folgt die Abteilung „Fachdidaktik“, die sich der akademischen Lehre, also der fachlich-speziellen Hochschuldidaktik, die zwischen Performance und Theater angesiedelt ist, reflexiv zuwendet, im dritten Abschnitt leitet der Begriff des „Projekts“ die Ausführungen der Autor*innen; der vierte Teil des Buches heißt „Theaterpädagogik studieren“ und berichtet von der szenischen Plastizität des Lehrens und Lernens - auch vom Übergang vom Lernen ins akademische Lehren. Sehr schön charakterisiert durch: „Jetzt-Momente lehren“ (286 ff.) und durch die Wortkombination „Wir.Jetzt.Hier“ (276, vgl. auch 170 ff.: Ausbildung zum Theaterlehrer): Gewissermaßen theater-didaktische Maximen. An dieser Stelle wird wiederum deutlich, dass der didaktische Lehr- und Probieransatz, der mit / in diesem Buch vertreten wird, theatrale Fachdidaktik in pluraler und mikrologischer Fein-Perspektive sieht (vgl. 7 ff. und konzeptionell 98 ff, 202 ff.)  Im Buch „Theater lehren. Didaktik probieren“ sind 29 Autor*innen mit ihrer jeweiligen Fachlichkeit anschaulich und konzeptionell vertreten - mithin ein Handbuch &amp;amp; Kopfbuch zugleich … Und es ist auch ein Wirkungs-Porträt einer stabilen Ausbildungsinstitution (der UdK = Universität der Künste Berlin) und ihres Studiengangs Spiel- und Theaterp.dagogik. Dieses 2016 erschienene Buch hat einen ‚Vorläufer’, nämlich das von Hans Martin Ritter (langjährig Professor an der HdK / UdK und später an der Hochschule für Musik und Theater Hannover) 1990 herausgegebene Buch: „Spiel- und Theaterpädagogik: ein Modell“. So kommt zu den aktuell 29 Autor*innen ein 30. (subkutaner) Autor hinzu bzw. seine Impulse wurden durch andere weitergeschrieben - auch das ist eine mögliche didaktische Wirk-Weise: Wirken durch Vorschläge oder wie man in Anlehnung an S. 163 im aktuellen Buch sagen kann: Es „biete(t) etwas (sehr viel! Anm. Rez.) an und der Leser möge selbst Verknüpfungen zu seiner eigenen Praxis herstellen“ also: Lernen - Lehren - Probieren an verschiedenen Lern-, Lehr- und Probier-Orten ...   Gerd Koch  
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            <title type="text">Kurt Rittig liest aus dem Buch Skarabäus</title>
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                                            Eröffnende Lesung zur Veranstaltung des &quot;Kunst- und Kulturvereins Rheinsberg&quot;
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                <![CDATA[
                 Eröffnende Lesung zur Veranstaltung des &quot;Kunst- und Kulturvereins Rheinsberg&quot; 
 Professor Kurt Rittig liest aus seinem Buch &quot;Skarabäus&quot; 
 Ort: Kurt Tucholsky Literaturmuseum 
 Zeit: 19.30 Uhr 
 Datum: 18.09.2015 
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            <title type="text">Schibri-Verlag auf der Leistungsschau in Pasewalk</title>
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                                            Auf dieses Jahr sind wir auf der Leistungsschau mit einem Stand vertreten.
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                 Während der Leistungsschau in Pasewalk wird der Schibri-Verlag im Luisensaal, am &amp;nbsp;Stand L20 , im Historischen-U Bücher der Region präsentieren. 
 Das aktuelle Stadtfesträtsel aus den Pasewalker Nachrichten kann am Stand bis Samstag 16.30 Uhr abgegeben werden und auch gelöst werden. 
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                            <updated>2015-09-12T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Philosophisches Café mit Prof. Dr. Lutz von Werder im Literaturhaus Berlin</title>
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                                            Existentialismus jetzt! Thema: Von der existentiellen Psychotherapie
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                 Existentialismus jetzt! 
 Thema: Von der existentiellen Psychotherapie 
  Philosophisches Café mit Prof. Dr. Lutz von Werder im Literaturhaus Berlin.  
 Ort: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin 
 Uhrzeit: von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr 
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                            <updated>2015-04-29T10:00:00+02:00</updated>
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