Life on Stage

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Life on Stage

Handbuch Theatertherapie


EUR 19,90
inkl. Mwst
auf Lager

2013
230 Seiten

ISBN 978-3-86863-117-3


Mit vielen sw-Fotos, Abbildungen und Tabellen.

Format: 23 x 17,4 cm

Theater trifft Therapie
Eine fruchtbare Begegnung an der Schnittstelle von Kunst und Heilung

Den Schwerpunkt des Buches bildet die theatertherapeutische Arbeit mit Gruppen. Dabei schaffen theoretische Annahmen zur Theatertherapie die Grundlage für vier anschauliche Praxisbeispiele, systematisch aufbereitet und zusammengefasst in persönlichen Empfehlungen der Autorinnen.
Die Projektbeschreibungen zeigen, wie die Theorie zur Folie für die praktische Arbeit wird: wie Arbeitsschritte und Phasen innerhalb der Arbeitsprozesse tatsächlich nutzbar sind; wie Spielregeln fruchten und helfen; wie Interventionen angewendet werden; wie sich Überlegungen zu Gruppendynamik und -kohäsion innerhalb des Tuns entfalten und wie Einzelne mit theatertherapeutischer Begleitung heilsame Erfahrungen machen.
Die Autorinnen decken dabei bewusst eine große Bandbreite ab, um zu demonstrieren, dass die theoretischen Grundüberlegungen breit anwendbar sind. Sie zeigen vielfältige Arbeitskontexte (Klinik, JVA, freie Träger), Zielgruppen, Arbeitsansätze und -schwerpunkte (freie Projekte, Projekte mit Literaturvorgabe). Zwei der beschriebenen Projekte wurden mit dem Integrations- bzw. Antistigma-Preis ausgezeichnet! Ein Manual mit themenspezifisch gegliederten Übungen, Interventionen und Methoden rundet das Buch ab. Alle, die mit Gruppen Theater machen, können davon
profitieren.


Ein Handbuch, das es einem als Leser in den Händen juckt, um es dem gleich zu tun … eine echte Bereicherung für die Theatertherapie.
Prof. Johannes Junker

Mit ihrem Handbuch leisten die Autorinnen einen wichtigen Beitrag zur begrifflichen Klärung der Theatertherapie … Also los: „Ab auf die Bühne, rein ins Leben...“
Dr. Thomas Reyer




Über die Autoren

Sandra Anklam, Jahrgang 1972, Diplom- und Theaterpädagogin (BuT), Drama- und Theatertherapeutin (DGf T), Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gestaltberaterin, Systemische Supervisorin und Organisationsentwicklerin (DGSF), Tanztherapeutin.
Seit 2002 Theaterpädagogin und Regisseurin am Schauspielhaus Bochum. Seit 2011 Drama- und Theatertherapeutin der LWL -Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Herten.
Diverse Theaterproduktionen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, meist an der Schnittstelle von Kunst und Therapie. Beratung von Teams, Gruppen und Einzelnen; Lehr- und Weiterbildungstätigkeiten im Bereich Theater, Therapie und Systemische Beratung u. a. Universität Duisburg-Essen, Fachhochschule Bochum, Theaterpädagogische Zentren, Akademie Remscheid.
2012 Verleihung des Anti-Stigma-Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde für die Inszenierung „Schau, da geht die Sonne unter“ von Sybille Berg mit Patientinnen und Mitarbeiterinnen des LWL-Universitätsklinikum Bochum – Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin in Kooperation mit dem Schauspielhaus Bochum sowie für „Traum eines lächerlichen Menschen“ von F. Dostojewski für die LWL-Klinik Herten in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen. 2011 besondere Würdigung der Produktion „Club in der Psychiatrie. Verrückte“ für das Schauspielhaus Bochum im Rahmen der Anti-Stigma-Preisverleihung. Außerdem 2010 Preisträgerin des Wettbewerbs Kinder zum Olymp! der Kulturstiftung der Länder für „Just do it“, ein Projekt mit Bochumer Hauptschülern in Zusammenarbeit mit Martina van Boxen am Schauspielhaus Bochum.

Verena Meyer, Jahrgang 1969, Theaterwissenschaftlerin (M.A.), Theaterpädagogin (BuT) und Dramaturgin, Drama- und Theatertherapeutin (DGf T), Dozentin und Autorin. Geisteswissenschaftliches Studium an der Ruhr Universität Bochum. Fernstudium „Literarisches Schreiben“ an der Cornelia Goethe Akademie Frankfurt a. M. Seit 1995 Theaterpädagogin und Dramaturgin an den Städtischen Bühnen Osnabrück und am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Seit 2007 freiberuflich tätig mit theateroffensive (www.theateroffensive.de). Theaterwerkstätten und Inszenierungen mit Jugendlichen und Erwachsenen; integrative und theaterpädagogische Projekte; Lehr- und Weiterbildungstätigkeiten im Bereich Theater an Theaterpädagogischen Zentren und Hochschulen; Training mit Theater für Unternehmen; freie Kurse und Beratung für Erwachsene in den Bereichen Theater und Selbsterfahrung. Langjähriges Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theaterpädagogik (BuT). Veröffentlichungen u. a. beim BVK Kempen. 2008 wurde theateroffensive mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet. Diverse Ehrungen auch für die theaterpädagogische Arbeit mit Jugendlichen u. a. durch den Jugendkulturpreis NRW für die theaterpädagogische Vernetzung von offener Jugendarbeit und Jugendkulturarbeit im großen Stil, die einer beispielhaften Kulturarbeit mit Jugendlichen in außerordentlich hohem Maße entspricht sowie zuletzt mit dem Integrationspreis 2012 der Bundesarbeitsgemeinschaft Integration für das integrative Projekt „Hartz Fear TV – Die Jensen Show“ in Kooperation mit der Caritas des Bistums Aachen. Hier heißt es in der Begründung der Jury, das Projekt habe langfristig dazu beigetragen, dass die langzeitarbeitslosen Menschen als Personen wahrgenommen und anerkannt werden.